Ein einfaches Mittel, um seine Verkaufszahlen zu steigern

Kategorie: Vertrieb

Vorab: Ich bin ein Freund von Effizienz. Deshalb versuche ich auch Dinge schnellstmöglich zu erledigen und nicht auf die lange Bank zu schieben. Aber auch bei mir gibt es diese Tiefs, wo ich am liebsten alles hinschmeissen möchte und Urlaub auf Bora Bora machen möchte. Aber ich weiss natürlich, dass es mir nichts bringen würde und die Aufgaben dadurch nicht beseitigt wären.

Kernfunktion meiner Tätigkeit ist Vertrieb und Marketing. Ohne Kunden gibt es nun mal keinen Umsatz. Also muss Umsatz generiert werden. Einfach gesagt – ich weiss! Zudem es auch nicht leichter ist, wenn man mal gerade einen leistungsmäßigen Durchhänger hat und die Motivation dazu auch nicht gerade überirdisch ist. Jeder der im Verkauf tätig war oder ist, wird wissen was ich meine. Dann kommen so Sprüche oder Gedanken wie "Die Konkurrenz ist zu stark, ist günstiger, hat bessere Beziehungen" etc. etc. in einem auf.

Alles gute Ausreden, um vor sich selber eine Rechtfertigung für den derzeitigen Durchhänger zu haben. Klasse – aber das ändert noch nichts an der Lage. Also: Was tun, um eine Wende zum besseren hinzu bekommen? Gerade für Existenzgründer oder Selbständige ist diese Frage von höchster Wichtigkeit.

Ich habe für mich ein simples aber sehr effektives Mittel gefunden, um meine Verkäufe deutlich zu steigern. Welches das ist? Es handelt sich dabei um eine Liste, in der ich alle zukünftigen (!) Kunden mit für Sie passenden Angeboten und den darin geplanten Umsatzzahlen eintrage. Es hört sich zwar zugegebenermaßen sehr simpel an, hat sich für mich aber als echter Motivations- und Umsatzmotor entwickelt.

Alleine die aufsummierten Umsatzzahlen lassen mich dann mit neuer Energie in die Akquise gehen. Vorzugsweise (wg. der Effizienz s.o.) mache ich Telefonakquise. Nirgenwo bekomme ich schneller Feedback und Informationen auf diese Weise – warum soll ich groß Zeit verschwenden und einen Brief aufsetzen, wenn ich dies schneller erledigen kann?

Es gibt natürlich auch viele gute Gründe, um ein Akquisetelefonat durch einen vorgelagerten Brief anzukündigen. Es ist somit streng gesehen eigentlich kein Kaltkontakt mehr – aber genau diesen möchte ich ja. – Warum? Weil es nur wenige Menschen gibt, die sich am Telefon mit Ihrer Leistung im wahrsten Sinne des Wortes gut verkaufen können! Das man dann dem Kunden seinen Vorteil deulich machen muss, den er mit der Aufnahme einer Geschäftsbeziehung hat sollte klar sein.

Kurz noch mal im Überblick den den Tipp, um schnell konkrete Umsätze realisieren zu können:

  • Liste mit Zielkunden machen
  • Zielangebot reinschreiben
  • Zielumsätze vermerken
  • Kontakt aufnehmen! 
  • Falls der Ansprechpartner nicht erreichbar sein sollte: Auf Termin legen und nochmal Kontakt aufnehmen

Wichtig: Nicht nur pro Forma anrufen, sondern solange dranbleiben, bis eine konkrete Aussage von Seiten des Zielkunden gemacht worden ist. Zu viele geben hier zu früh auf ! – Dranbleiben! Ich habe Kunden, die teilweise nach 1-2 Jahren mit dem Auftrag kamen. ;-)

 

Hinterlassen Sie einen Kommentar